Gesund werden • bleiben • Leid lindern

Manuelle Lymphdrainage &
besondere Herausforderungen bei der Behandlung von Lymph-Gefäßen

Schnelle Hilfe bei Strang-Bildung (AWS) / Geigensaiten-Phänomen nach Brustkrebs-OP

So wie die Lymphologie das Stiefkind der Medizin, ist die Strangbildung als Komplikation nach Brustkrebs-OP den Ärzten und Therapeuten in der Regel nicht ausreichend präsent. 

Die durch Entfernung von Achsel-Lymphknoten verödeten Lymphbahnen „vernarben“, verlieren ihre Elastizität, neigen zum Verkleben und damit extrem schmerzhaft zu werden.

Genau für solche Fälle hospitierte ich bei der Kollegin Elisabeth Josenhans, die als deutsche Vorreiterin eine sehr effektive Kombi aus Faszien-Mobilisation als Manuelle Therapie und ggf. Kälte-Therapie zur Verhinderung einer unerwünschten Mehrdurchblutung entwickelt hat.

Bei meiner jungen Patientin äußerte sich das vor allem, aber nicht nur, bei dem Versuch des Brustschwimmens. Die leidenschaftliche Schwimmerin, die von jetzt auf gleich unterzugehen drohte, entschied sich von mir helfen zu lassen.

Erfreulicherweise meldete sie schon nach dem 90-minütigen Kennenlern-Angebot ganz begeistert, dass sie es wieder kann.

Die Wundrose oder ein Erysipel ist nur kurzzeitig eine Gegenanzeige für die Lymphdrainage

Die Lymphdrainage kann bzw. sollte sogar unmittelbar nach Anschlagen der Antibiose (kein Fieber und keine Schmerzen mehr) begonnen oder fortgesetzt werden. Nach dieser Entzündung ist das Lymph-System noch geschädigter als vorher und entsprechend rückfallgefährdet, was sich nur durch konsequente Verletzungsvermeidung, sofortiger Desinfektion und optimaler Lymph & Kompressions-Therapie reduzieren lässt.


Die Wundrose (Erysipel) ist eine durch Streptokokken hervorgerufene bakterielle Infektion der Haut, die häufig durch Kratzer, Stiche oder noch viel kleinere Hautverletzungen z.B. am Nagelbett oder zwischen den Zehen passiert. 

Sie breitet sich entlang der Lymphgefäße aus, wobei der betroffene Arm nach Brustkrebs-OP oder ein Unterschenkel am häufigsten vorgekommen sind.  In der Regel berichteten Patienten zuerst über Grippeähnliche Symptome wie allgemeine Schwäche, Gliederschmerzen bzw. Schmerzen am betroffenen Körperteil.

Die häufig beschriebene scharf begrenzte, schmerzhafte Rötung der Haut mit flammenförmigen Ausläufern, kann auch so milde ausgeprägt sein, dass sie von Ärzten spontan nicht erkannt wird. Allerdings habe ich auch schon von Feuerröte und 40 Grad Fieber gehört, die dann sehr wohl mit Ruhigstellung und Antibiotikum behandelt wird.

Diesem Gemeinschafts-Erfolg, den wir danach noch mehrfach wiederholt haben, ist nur noch hinzuzufügen, dass ich bisher noch JEDEN Wickel-Bedürftigen von der Wirksamkeit meines Spezial-Materials überzeugen konnte.

Darüberhinaus ist diese Kompression der wichtigste Stabilisator- sei es der betroffenen Stelle oder sogar des ganzen Körperteils/ Gelenks. Sie schützt durch ihren Gegendruck vor dem Zurücklaufen des Gewebe-Wassers und gibt gleichzeitig wertvollen Halt.

Die Lymphdrainage wirkt nur ein paar Stunden - aber der Wickel solange wie er angelegt bleibt. 

Quasi Lymphdrainage rund um die Uhr- besser geht's nicht

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